Rezept
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regfish DynDNS per Update-URL verwenden
Aktiviere regfish DynDNS für eine Domain und aktualisiere IPv4- und IPv6-Ziele über die Legacy-DynDNS-URL mit Token, FQDN und optionalen IP-Parametern.
Fortgeschrittenca. 10 MinutenDomainDynDNSIPv4IPv6LegacyAutomatisierung
Dauer
ca. 10 Minuten
Niveau
Fortgeschritten
Endpunkte
0

Dieses Rezept bezieht sich auf das bestehende Produkt regfish DynDNS und nicht auf die regfish DNS API. Der Dienst aktualisiert Hostnamen über die DynDNS-Endpunkte von regfish, sodass du eigene Updater, Router-Integrationen oder kleine Homeserver-Skripte ohne direkten DNS-API-Zugriff verwenden kannst.

Der Kern des Ablaufs ist immer gleich: Du aktivierst DynDNS für eine Domain im Regfish Domain-Management, erhältst ein persönliches Token und sendest anschließend Updates per GET oder POST an https://dyndns.regfish.de.

Voraussetzungen

  • eine Domain bei Regfish
  • Zugriff auf das Regfish Domain-Management
  • ein Hostname, der per DynDNS gepflegt werden soll, zum Beispiel home.example.com
  • ein Updater, Script oder Gerät, das die DynDNS-URL aufrufen kann
  • eine klare Entscheidung, ob du IPv4, IPv6 oder beide Adressfamilien aktualisieren willst

Schritt 1: DynDNS für die Domain aktivieren

Melde dich im Domain-Management von Regfish an, öffne die gewünschte Domain und aktiviere unter den Nameserver-Einstellungen Dynamisches DNS. Danach erhältst du dein persönliches DynDNS-Token.

Optional kannst du zusätzlich E-Mail-Benachrichtigungen für spätere DynDNS-Updates einschalten.

Wenn du einen eigenen Updater oder ein kleines Script baust, kann eine minimale lokale Konfiguration zum Beispiel so aussehen:

json
{
  "token": "YOUR_DYNDNS_TOKEN",
  "fqdn": "home.example.com",
  "ttl": 300
}

Das ist kein API-Request an regfish, sondern nur ein mögliches lokales Konfigurationsobjekt. Dein Updater kann daraus später die passenden DynDNS-Parameter für den eigentlichen URL-Aufruf zusammensetzen.

Schritt 2: Update-Parameter festlegen

Der Legacy-Dienst kennt ein festes Parameterset. Wichtig sind vor allem:

  • token: dein DynDNS-Token, erforderlich
  • fqdn: der vollständige Hostname, erforderlich
  • thisipv4=1: übernimm die IPv4 des anfragenden Systems
  • thisipv6=1: übernimm die IPv6 des anfragenden Systems
  • ipv4: setze explizit eine IPv4-Adresse
  • ipv6: setze explizit eine IPv6-Adresse
  • forcehost=1: erlaube das Anlegen eines neuen Host-Eintrags
  • ttl: TTL in Sekunden, Standard 300

Wenn du aus einem generischen DynDNS-Client oder einem Script arbeitest, wird das Token typischerweise wie ein Benutzername verwendet. Ein separates Kennwort brauchst du für den URL-Aufruf selbst nicht.

Schritt 3: Erstes Update mit der aktuellen IPv4 senden

Für viele einfache Setups genügt ein Request gegen dyndns.regfish.de, bei dem die aktuelle IPv4 des aufrufenden Systems verwendet wird:

bash
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Alternativ kannst du dieselbe Anfrage auch per POST absenden, wenn dein Client das bevorzugt.

Schritt 4: Explizite IPv4 oder IPv6 setzen

Wenn dein Updater die Zieladresse selbst kennt, kannst du sie explizit mitsenden. Das ist zum Beispiel für eigene Script-Logik oder spezielle Netz-Setups sinnvoll.

json
{
  "ipv4": "203.0.113.42",
  "ipv6": "2001:db8::42"
}
bash
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&ipv4=203.0.113.42&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Für IPv6 ist der Ablauf analog. Wenn der Request selbst sicher über IPv6 laufen soll, verwendest du den Host https://dyndns6.regfish.de.

bash
curl 'https://dyndns6.regfish.de/?fqdn=home.example.com&thisipv6=1&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Schritt 5: Fehlenden Host bei Bedarf automatisch anlegen

Wenn der Hostname noch nicht existiert, kannst du die Anlage über forcehost=1 erlauben:

bash
curl 'https://dyndns.regfish.de/?fqdn=home.example.com&ipv4=203.0.113.42&forcehost=1&token=YOUR_DYNDNS_TOKEN'

Verwende forcehost=1 bewusst nur dort, wo dein Updater den Hostnamen wirklich verwalten soll.

Schritt 6: Rückgabecodes auswerten

Der Dienst arbeitet mit einfachen Statuscodes. Für die Betriebslogik sind besonders relevant:

  • 100: Aktualisierung erfolgreich
  • 101: keine Aktualisierung notwendig
  • 401 oder 402: Authentifizierung fehlgeschlagen
  • 408 oder 409: ungültige IP-Adresse
  • 412: ungültiges FQDN-Format
  • 414: unbekannter Fehler

Ein robuster DynDNS-Job behandelt 100 und 101 als erfolgreiche Zustände und alarmiert erst bei echten Fehlercodes.

Praxishinweise für produktive DynDNS-Jobs

  • behandle dieses Rezept als Workflow für das Produkt regfish DynDNS, nicht für die DNS API
  • verwende für IPv6 direkte Aufrufe über dyndns6.regfish.de, wenn dein Client sicher aus einem IPv6-Kontext kommt
  • halte den Hostnamen pro DynDNS-Job stabil und ändere nicht ständig zwischen mehreren FQDNs
  • nutze forcehost=1 vor allem für den ersten Bootstrap und nicht blind in jedem Aufruf
  • wenn dein DynDNS-Client Benutzername und Kennwort erwartet, verwende das Token als Benutzername; das Kennwort ist clientabhängig und wird für den reinen URL-Aufruf nicht benötigt

Ergebnis

Mit diesem Ablauf nutzt du das bestehende Produkt regfish DynDNS so, wie es für Legacy-DynDNS-Clients, Script-Updater und einfache Geräteintegration gedacht ist: Hostname, Token und Ziel-IP werden direkt über die DynDNS-Endpunkte von regfish aktualisiert.

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