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In diesem Ablauf bestellst du ein Zertifikat über die TLS API, liest die benötigten DCV-DNS-Einträge direkt aus der Antwort aus, legst diese per DNS API an und prüfst anschließend den Bestellstatus, bis das Zertifikat bereit zum Download ist.
Für die meisten Linux-Deployments ist heute regfish certbro der schnellere und praxisnähere Einstieg, weil Bestellung, DNS-DCV, Schlüsselrotation, Deployment und Verlängerung bereits in einer CLI gebündelt sind. Dieses manuelle Rezept ist vor allem dann sinnvoll, wenn du den Ablauf bewusst direkt auf API-Ebene in eigene Integrationen, Jobs oder andere Laufzeitumgebungen einbauen willst.
Die Anfrage an POST /tls/certificate liefert neben der Bestell-ID bereits die Informationen für die Domainvalidierung zurück. Für automatisiertes DCV ist vor allem validation.dns_records relevant.
curl --request POST \
--url 'https://api.regfish.com/tls/certificate' \
--header 'content-type: application/json' \
--header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
--data '
{
"sku": "RapidSSL",
"common_name": "www.example.com",
"csr": "-----BEGIN CERTIFICATE REQUEST-----\nMIIC...\n-----END CERTIFICATE REQUEST-----",
"dcv_method": "dns-cname-token"
}
'Wenn dieselbe Anfrage explizit als Verlängerung eines bestehenden Zertifikats laufen soll, ergänzt du renewal_of_certificate_id. Die API erzeugt dann eine neue Bestellung, verknüpft sie aber fachlich mit dem bisherigen Zertifikat unter Anrechnung der Restlaufzeit.
{
"renewal_of_certificate_id": "7K9QW3M2ZT8HJ"
}Bei Verlängerungsaufträgen gilt außerdem: validity_days bleibt die gekaufte Basislaufzeit. Sobald das Zertifikat tatsächlich ausgestellt ist, ist valid_until für die effektive Laufzeit maßgeblich, und renewal_bonus_days kann erscheinen, wenn der Provider Restlaufzeit des vorherigen Zertifikats gutgeschrieben hat.
Typischerweise enthält die Antwort einen Block wie diesen:
{
"success": true,
"response": {
"id": "9M4TR8C6X2HP7",
"status": "pending",
"common_name": "www.example.com",
"validation": {
"method": "dns-cname-token",
"dns_records": [
{
"name": "_dnsauth.example.com.",
"type": "CNAME",
"value": "0123456789abcdef.dcv.digicert.com."
}
]
}
}
}Nimm den zurückgegebenen Record aus validation.dns_records und schreibe ihn direkt in die passende Zone. Genau dieser Schritt macht den Ablauf automatisierbar, auch wenn Zertifikate künftig immer kürzere Laufzeiten haben.
curl --request POST \
--url 'https://api.regfish.com/dns/rr' \
--header 'content-type: application/json' \
--header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
--data '
{
"type": "CNAME",
"name": "_dnsauth.example.com",
"data": "0123456789abcdef.dcv.digicert.com.",
"ttl": 300
}
'Nachdem der DNS-Eintrag veröffentlicht wurde, prüfst du den Zertifikatsstatus regelmäßig. Sobald die CA den Eintrag gesehen hat, wechselt der Status in einen auslieferbaren Zustand.
curl --request GET \
--url 'https://api.regfish.com/tls/certificate/9M4TR8C6X2HP7' \
--header 'x-api-key: YOUR_API_KEY'Achte dabei insbesondere auf:
statusorder_statevalid_untilrenewal_bonus_days, falls es sich um eine providerseitig verknüpfte Verlängerung handeltcertificate_pem_available bereits true istSobald die Bestellung erfolgreich validiert und ausgestellt wurde, kannst du das Zertifikat direkt abrufen und in deine weiteren Deployment-Schritte übergeben.
curl --request GET \
--url 'https://api.regfish.com/tls/certificate/9M4TR8C6X2HP7/download/pem' \
--header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
--output 'certificate-9M4TR8C6X2HP7.pem'Mit diesem Ablauf automatisierst du nicht nur die eigentliche Bestellung, sondern auch den DCV-Schritt, der bei kürzeren Laufzeiten künftig immer wichtiger wird. Dasselbe Muster funktioniert dabei sowohl für Erstbestellungen als auch für explizite Verlängerungen über renewal_of_certificate_id.
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