Rezept
ca. 12 Minuten
v1.6.2
OpenAPI herunterladen
TLS-Bestand inventarisieren und Zertifikate exportieren
Liste alle Zertifikate, filtere nach Status und exportiere ausstellbare Zertifikate als PEM oder ZIP für nachgelagerte Systeme.
Mittelca. 12 MinutenTLSInventarExportPEMBetrieb
Dauer
ca. 12 Minuten
Niveau
Mittel
Endpunkte
3

Dieses Rezept bündelt drei typische Betriebsaufgaben: vorhandene Zertifikate auflisten, interessante Einträge auswählen und die tatsächlich verfügbaren Artefakte automatisiert herunterladen.

Voraussetzungen

  • ein API-Key mit Zugriff auf TLS-Endpunkte
  • ein Zielsystem oder Verzeichnis für PEM- oder ZIP-Downloads
  • klare Kriterien, welche Zertifikate exportiert werden sollen
  • optional ein Folgeprozess, der die exportierten Dateien weiter verteilt

Schritt 1: Zertifikatsbestand abrufen

Der Einstieg ist immer die vollständige Liste aller Zertifikate des Kundenkontos.

bash
curl --request GET \
  --url 'https://api.regfish.com/tls/certificate' \
  --header 'x-api-key: YOUR_API_KEY'

Aus der Antwort sind für die weitere Verarbeitung besonders relevant:

  • id
  • common_name
  • status
  • product
  • certificate_pem_available

Schritt 2: Exportkandidaten bestimmen

Nicht jedes Zertifikat ist sofort herunterladbar. Lege deshalb einen klaren Filter fest, zum Beispiel nur Zertifikate mit verfügbarer PEM-Datei.

json
{
  "includeWhen": {
    "certificate_pem_available": true
  },
  "downloadFormat": "pem"
}

Schritt 3: Detailstatus vor dem Download prüfen

Vor dem eigentlichen Export kannst du einzelne Zertifikate noch einmal gezielt lesen. Das ist sinnvoll, wenn du zusätzliche Statusinformationen oder Provider-Metadaten auswerten willst.

bash
curl --request GET \
  --url 'https://api.regfish.com/tls/certificate/7K9QW3M2ZT8HJ' \
  --header 'x-api-key: YOUR_API_KEY'

Schritt 4: Zertifikat als PEM herunterladen

Für viele Deployments genügt das PEM-Artefakt als Textantwort.

bash
curl --request GET \
  --url 'https://api.regfish.com/tls/certificate/7K9QW3M2ZT8HJ/download/pem' \
  --header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
  --output 'certificate-7K9QW3M2ZT8HJ.pem'

Schritt 5: Alternativ ein Bundle als ZIP laden

Wenn ein nachgelagertes System lieber mit Bundles arbeitet, kannst du stattdessen das ZIP-Artefakt ziehen.

bash
curl --request GET \
  --url 'https://api.regfish.com/tls/certificate/7K9QW3M2ZT8HJ/download/zip' \
  --header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
  --output 'certificate-7K9QW3M2ZT8HJ.zip'

Schritt 6: Export als Batch ausführen

In produktiven Setups kombinierst du Liste, Filter und Download zu einem wiederholbaren Batch-Job.

bash
for id in 7K9QW3M2ZT8HJ 8R2XC7M4TH9PK 6Z3PH8T2MX7CR; do
  curl --request GET \
    --url "https://api.regfish.com/tls/certificate/${id}/download/pem" \
    --header 'x-api-key: YOUR_API_KEY' \
    --output "certificate-${id}.pem"
done

Praxishinweise für produktive Abläufe

  • verlasse dich beim Export nicht nur auf Namensmuster, sondern auf Status- und Verfügbarkeitsfelder
  • schreibe Artefakte immer in ein temporäres Verzeichnis und verschiebe sie erst nach erfolgreichem Download
  • logge Zertifikats-ID, Common Name, Format und Exportzeitpunkt
  • halte Export- und Verteilprozess getrennt, damit Fehler leichter isolierbar bleiben
  • rechne damit, dass einzelne Zertifikate zwar im Bestand sichtbar sind, aber ihr Download-Artefakt noch nicht verfügbar ist

Ergebnis

Mit diesem Ablauf wird aus dem TLS-Bestand ein systematisch auswertbarer Export-Workflow. Das ist nützlich für Audits, Deployments, Backups und jede Form von zentralem Zertifikatsmanagement.

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